Steven D. Gagnon
Steven D. Gagnon wurde 1973 in Fort Pierce/ Florida geboren. Von 1991-1993 studierte Gagnon an der Pepperdine University, Malibu, Kalifornien und verbrachte in dieser Zeit einen Studienaustausch im Ausland, zuerst in Heidelberg und dann in Paris. Nach seiner Studienzeit lebte Steven Gagnon wieder in seiner Heimatstadt Fort Pierce, wo er unter dem Künstler Nataly Nijinki arbeitete.
Gagnon wurde stark von der Pop Art beeinflußt, so von Andy Warhol, aber auch von Jasper Johns. Das wichtigste, so Gagnon, sei eine Identifikation aller Amerikaner mit allseits bekannten Motiven, wie der Dollar-Banknote oder auch der amerikanischen Flagge. Dabei geht es Steven Gagnon um einen sehr demokratischen Gedanken, nämlich der Zusammenführung von unterschiedlichen Menschen und Gesellschaften unter einer identifikationsstiftenden Sache. 2005 hatte Gagnon das Projekt "Eins Werden" in Berlin, eine Videoinstallation, die sich mit der deutschen Einheit beschäftigte.
Die Arbeiten Gagnons` bestechen durch ihre Klarheit und ihre qualitativ hochwertige Umsetzung. Es läßt sich manchmal nur schwer behaupten, daß eine Neuinterpretation von bekannten Kunstwerken langweilig sein muss.
Arbeiten von Steven Gagnon finden sich in den Sammlungen des Federal Reserve Board, Washington D.C. oder auch in der American Bankers Association.